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Mitschriften der Vorlesung Selbsterstelltes Glossar komplettes Semester
Art: Mitschriften
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Fakultat für Architektur Lara Rzepkowski 11122429
B.8.3 Baustoffe (^) B.8.3.2 Kurzzeichen B.8.3.1 Sinnbilder Schnittflachen werden in der Regel mit breiten Linien um- randet und zusatzlich durch Sinnbilder gekennzeichnet. Die Dichte der Sinnbilder ist dem Massstab der Zeich- nung anzupassen. Bei Darstellungen im Massstab 1:100 und kleiner werden geschnittene Flachen haufig schwarz oder mit ei- nem anderen gleichbleibenden Sinnbild für alle Baustoffe versehen. Backsteine StahlM1: Feuerfeste Steine Kalksandsteine Zementsteine Bewehrter und unbewehrter Beton Betonwerkstein, Kunststein Sichtbeton Mortel, Gips, Verputz Holz massiv Vollholz/ Brettschichtholz Holzwerkstoffe Metail Stahl (Schnitt) Dammstoffe Sperrschichten (Wind, Dampt, Wasser) Dichtungsmasse Glas Kunststoffe Naturstein allgemein Beton B Leichtbeton LB Portlandzement CEMI Hydraulischer Kalk HL Weisskalk CL Mauerwerk M Standard-Mauerwerk ohne besono
Glossar: Konstruieren 02 A. Warmedammputz: Um einen Warmedammputz herzustellen, wird einem herkömmlichen Unterputz aus Kalk und Zement ein Leichtzuschlag in Form von expandierten Polystyrolkügelchen (EPS) oder Perliten zugesetzt. Auf diese Weise erhalt der Putz dann seine erhöhten warmedammenden Eigenschaften B. Warmedammputz kann unter dem Oberputz sowohl im Innen- als auch im AuBenbereich aufgetragen werden. Sein Einsatz beschrankt sich jedoch aufgrund des relativ schlechten Preis-Leistungs-Verhaltnisses meist auf SanierungsmaBnahmen von Baudenkmalern. C. Schutzschicht: lm Gegensatz zur Schutzlage handelt es sich um eine groBflachige Schicht aus NennquerschnitteAuflagerabstandeSortierklasse Baustoffen wie Mortel, Beton, in^ mm^ Abstande^ in^ mm^ N4074-1* Kies, Platten o.a. zum 24 /^48 1 Bis^ 0,70^ S dauernden Schutz der 24/60^ Bis^ 0,80^ S^13 Abdichtung vor mechanischen 30/50^ Bis^ 0,80^ S^10 und thermischen 40/60^ Bis^ 1,00^ S^10 Beanspruchungen. D. Dammschicht: bezeichnet man die Schutzschicht eines Bauteiles aus Warmedammstoff, die das Innere eines Gebaudes gegen Kalte und Warme schützt. E. Hinterlüftung: wird der luftdurchströmte Spalt zwischen Warmedammung und Vormauerziegel bei einem zweischaligen Wandaufbau bezeichnet. Dieser besteht aus der inneren tragenden Schale, der Warmedammschicht, der von der AuBenluft durchströmten Luftschicht und der auBeren Schale. F. Tragschicht: bezeichnen zwei Bauteile, die nach ihrer Lage und nicht nach ihrer Konstruktionsart unterschieden werden: Bodenplatten und Geschossdecken. Bodenplatte gegen Grund - an das Erdreich grenzend - bestehen ausmicht tragender Betonbodentragende Fundamentplatte mit Bewehrung u.a. Geschossdecke - freitragende Deckenkonstruktion - bestehen aus: Massivdeck & Holzbalkendecke G. Fenstertragwinkekfür warmebrückenfreie Verankerungen im Warmedammverbundsystem und dauerhafte Verankerung aller auftretenden Lasten. H. Folienstreifen: Bitumendickbeschichtung ist eine bautechnische Bezeichnung für mehrlagig aufgebrachte Schichten aus kunststoffmodifizierten Bitumenemulsionen (KMB), wie z. B. Polymerbitumen und Elastomerbitumen. Diese wurden als Erganzung zu den weithin bekannten und bereits seit langem verwendeten Abdichtsystemen der Bauwerksabdichtung aus Folien oder Bitumenbahnen entwickelt I. Aptropfnase: ist ein Teil der Fensterbank und wird beim Fensterbau eingesetzt, um Feuchtigkeitsschaden am Mauerwerk zu verhindern J. Anschlagwinkel: K. Blendrahmen: wird dabei der Rahmen bezeichnet, der fest mit der AuBenwand verdunden ist. In diesem Rahmen befinden sich dann ein oder mehrere Flügelrahmen, welche zu öffnen sind. Fakultat für Architektur La ra Rzepkowski 11122429
L Fensterzarge: ist der feststehende Teil der Tur, in dem sich der bewegliche Teil der Tür, das Türblatt oder der Türflügel, befindet. Die Türzarge dient vornehmlich zum Anschlag, das heiIBt der Befestigung, und als formschlüssiges Gegenstück der eigentlichen Tür, verkleidet aber meist auch die Mauerlaibungen der Wandöffnung M. Wetterschenkel: sind an der unteren baulichen Abschlusskante von Fensterflügeln und Türen langs angebrachte und schrag abwarts weisende Profilelemente aus dem jeweiligen Rahmenmaterial, die an der AuBenseite zu einer Tropfkante geformt sind. Sie sollen das Niederschlagswasser abflieBen lassen, damit es nicht in die Fuge zwischen Fensterrahmen und -flügel eindringen kann. N. Klinkerplatten: sind grobkeramische Produkte, die als Bodenbelag im Innen- und AuBenbereich sowie für Fassaden eingesetzt werden können. Sie sind sehr strapazierfahig und weisen eine hohe Witterungsbestandigkeit auf. O. Klebemörtel: für Warmedamm-Verbundsystem verwendet P. Estrich: bezeichnet man den Aufbau des FuBbodens als Untergrund FuBbodenbelage. Q. Trittschaldammung: Trittschall entsteht durch Gehen oder das Rücken von Gegenstanden auf dem Boden. Er kann überdie Decke übertragen werden und an anderer Stelle als Luftschall abstrahlen. Er lasst sich durch schwimmende FuBbodenkonstruktionen oder spezielle Dammplatten reduzieren. R. Hochbaulager/Trennschicht: Schichten zur dauerhaften Trennung von Baustoffen oder Bauteilen untereinander, die eine schadliche Wechselwirkung von nicht miteinander vertraglichen Flachen verhindern Je nach Funktion und Anforderung können Trennschichten aus unterschiedlichen Materialien bestehen z.B. aus Bitumen und zudem mit Einlagen aus Aluminium- oder Kupferfolie versehen sein. S. Putzarmierung: Dammputze enthalten Zuschlage wie beispielsweise Polystyrol, EPS, Perlite oder Aerogelgranulat sowie Kork oder Sagemehl bei Lehmputzen, die eine Warmedammung der AuBenwande bewirken. Sie können sowohl auBen als auch innen in Schichtdicken von etwa 30 bis 150 mm, ein- und mehrlagig, aufgebracht werden T. Ausgleichsstein/ Schicht: Um vor Rauigkeiten und chemischen Einwirkungen aus der Unterkonstruktion zu schützen, ist vor allem bei einer Abdichtung aus Kunststoffbahnen eine (Trenn- und) Ausgleichsschicht vorzusehen. Sie kann aus lose verlegten Polyethylenfolien, Polyestervliesen (teilweise durch unterseitige Kaschierung der Abdichtungsbahnen), Schaumstoffmatten o.a. bestehen. U. Zweilagiges Bitumen-Abdichtungs-System auf Holzschalung: 1. Abdichtungsoberlage; 2. Abdichtungslage/Trennlage; 3.Unterkonstruktion V. Zweilagiges Bitumen-Abdichtungs-System auf Holzschalung: 1. Abdichtungsoberlage; 2. Abdichtungslage/Trennlage; 3.Unterkonstruktion W. Warmedammeinlagerung: ist die Reduktion des Durchganges von Warmeenergie durch eine Hülle, um einen Raum oder einen Körper vor Abkühlung oder Erwarmung zu schützen. X. Sockelleiste: Eine Leiste ist ein schmales, meistens langes Bauteil aus Holz, Metall, Kunststoff oder anderem Material, die den Übergang zwischen FuBboden und Wand, beziehungsweise Decke und Wand bildet und der Verzierung oder dem Schutz dient. Fakultat für Architektur Lara Rzepkowski 11122429
Einschalige AuBenwande aus Mauerwerk Einschalige Wande bestehen aus einer Wand, die durchaus aus mehreren Schichten bestehen kann. Aus statischen Gründen liegt die Mindestdicke bei 17,5 cm, aus Warmeschutzgründen sind die Wande aber in der Regel dicker. Der Warmeschutz bedingt die Einteilung nach Schichten. Einschichtige Wande übernehmen die Tragfunktion und den kompletten Warmeschutz. Bei zwei- oder mehrschichtigen Aufbauten sind die Funktionen verteilt; das tragende Mauerwerk wird dabei nur partiell zum Warmeschutz herangezogen. Kategorien: Einschalige AuBenwande, verputzt (a) Einschalige AuBenwande mit Warmdammverbundsystem (b) Einschalige AuBenwande mit Vorhangfassade Einschalige AuBenwande mit Innendammung Einschaliges Sichtmauerwerk Einschalige AuBenwande werden aus Steinarten geringer Rohdichte - Leichtziegeln, Leichtbetonsteinen, Porenbetonsteinen - mit Leichtmörtel oder Dünnbettmörtel hergestellt. Der Markt bietet eine Reihe unterschiedlicher Produkte, deren Eignung durch bauaufsichtliche Zulassungen nachgewiesen sind. Für die zugelassenen Steine geiten vielfach sogar niedrigere Rechenwerte der Warmeleitfahigkeit als in DIN 4108 (Warmeschutz im Hochbau) festgelegt. Die Wandstarken liegen bei einschaligen Wanden i.d. R. zwischen 36,5 und 49 cm. Zur Verbesserung der Warmedammung wird das Mauerwerk mit einer AuBendammung versehen: mit der sogenannten Thermohaut oder auch als Warmedammverbundsystem. Diese bestehen aus einem Warmedammstoff (Hartschaum, Mineralfaser, Kork) und einem armierten Putz. Mittlerweile werden auch transparente Warmedammsysteme (TWD) angeboten. Eine Alternative ist ein Warmedammputz. Die zweischichtigen Aufbauten werden bei Mauersteinen höherer Rohdichte eingesetzt; die Wandstarken betragen meist 24 cm. Eine weitere Möglichkeit der Zusatzdammung ist die AuBendammung mit hinterlüfteter Vorhangfassade. Auch hier liegen die Wandstarken bei 24 cm. AuBenwande mit Innendammung werden in erster Linie im Bereich der Altbausanierung eingesetzt wenn ein Eingriff in die Fassade nicht möglich ist. Hierbei ist auf einen bauphysikalisch korrekten Wandaufbau zu achten urn Tauwasseranfall und die Schimmelbildung zu vermeiden. Einschaliges Sichtmauerwerk besteht, vereinfacht gesagt, ebenfalls aus zwei Schichten: einer Hintermauerung und einem frostbestandigen Vormauerwerk, getrennt durch eine 2 cm starke, hohlraumfrei vermörtelte Schalenfuge. An die schlagregendichte Ausführung der Fugen werden hohe Anforderungen gestellt. Aus Warmeschutzgründen wird einschaliges Sichtmauerwerk kaum noch ausgeführt.
Glossar Konstruieren 03 Treppe: A. Din 18 064-65, B. Wangentreppen: Dies vermutlich am haufigsten verwendete Treppenkonstruktion ist die Wangentreppe. Jahrhundertelange Perfektionierung haben dazu geführt, dass dieser Typ in Wohnhausern bis zu zwei Wohnungen und unter 500 Quadratmeter gewissermassen einen Heimvorteil hat. Die seitlich neben den Stufen liegenden Haupttragbalken oder Stahlprofile werden bei geraden Laufen hauptsachlich in vertikaler Richtung auf Druck und Zug beansprucht. Deshalb werden schlanke Hochkantprofile zur Lastabtragung bevorzugt. C. Treppen werden in Grundrissplane in ca. 2/3 ihrer Höhe geschnitten D. Neigungswinkel von 30 grad, Stufenhöhe/ Stufentiefe= 17/ E. Schnittlange eines Menschen 61-64cm F. geringster Energieaufwand => Formel: 2h+t= 63 (ein Schritt) G. Schutzziel: Gelander, Brüstung und Handlaufe müssen als bauliche Massnahme Person vor Abstürze sichern Abstürzhöhen bis 1,5m H. Festigkeit: Gelander, Brüstung und ihn Licht Schutzelemente sind so auszubilden, dass sie den zu erwartenden Beanspruchen genügen I. Handlaufe Höhe bis zu 0,75 m Brüstung und Gelanderhöhe von 0,9m J. Abstand der Stabe beim Gelander höchstens 0,3m K. Treppenauge: entstand aus dem kreisförmigen, nicht durch Konstruktionen verstellten zentralen Luftraum bei Wendeltreppen. Er wurde spater ausgedehnt auf alle vorkommenden, durchgehenden Luftraume zwischen einzelnen Treppenlaufen. Laut DIN 18065 Gebaudetreppen ist es der von Treppenlaufen, Treppenpodesten und Treppengelandern umschlossene freie Raum. Da von diesen Luftraumen in Treppenhausern die Absturzgefahr groB ist, ist ab einer Tiefe/Breite des Treppenauges von mehr als 20 cm ein Gelander auszubilden. L. Knick in der Untersicht M. Podeststarke: (p/t) Podest unterbrechen den Treppenlauf und dienen als Ruhe-, Ausweich- oder Sicherheitsebene. In der DIN 18065 Gebaudetreppen sind verschiedene Anforderungen an Podeste festgelegt, wie z.B. die Mindestabmessungen oder dass bei notwendigen Treppen, auBer in Wohngebauden mit bis zu zwei Wohnungen, nach spatestens 18 Steigungen eine Podestflache den Treppenlauf unterbrechen muss. N. Antritt: Als Antritt wird die erste Stufe (unten) eines Treppenlaufes nach Verlassen der Geschossebene bezeichnet. Der Antritt kann in folgenden Varianten ausgebildet werden: die erste Stufe ist aus dem gleichen Material wie die übrigen Stufen, die Treppe steht auf einem Sockel auf, der als Antritt fungiert, die erste Stufe ist zu einem Podest verbreitert, um mehrere Möglichkeiten der Bewegungsrichtung zu ermöglichen. O. Treppenprofil: werden aus drei Gründen an den Stufenkanten verbaut: Erstens schützen sie die Kanten vor Beschadigungen, wie sie bei gefliesten Treppen Fakultat für Architektur Lara Rzepkowski 11122429
BAUELEMENTE 1 Systeme Öffnung Der Schiftkeil dient der provisorischen Fixierung der Verglasung undbringtsieinsLot Falzdichtung Die Dichtung lauftrundherum und dichtet gegen Wind und Schallimmissionen at>. Wetterschenkei Der Wetteischenkel befindet sich nur unten und leitet das frontale bzw. das aus den seitlichen Falzen ablaufende Schlagregenwasser ab. An den beiden Seiten muss gegen den Rahmen bzw. die Leibung abgedichtet oder mit einem Profil abgeschlossen werden. Kittfuge Zwischen Anscblagrahmen und Anschlagleibung wird zur Luftdichtigkeit Stopfmaterial eingesetzt (Seidenzöpfe. Gummidichtungen oder Montageschaum). Fensterbank Die Fensterbank bildet den unteren waagrechten Abschluss der Öffnung. Se ist leicht geneigt, damit das Wasser nach aussen abfliessen kann. Dem seitlichen Anschluss ist besondere Aufmerksamkeit zu schenken: Es gilt zu beachten, dass auf der Fensterbank ablaufendes Wasser nicht seidich in die Leibung tritt evtl. Fensterbrett Das Fensterbrett ist die innere Verkleidung der Leibung und die Abdeckung der Fuge zwischen Anschlagrahmen und Leibung. Fensterbriistung Abb.
BAUELEMENTE Öffriung 1 Fenster - Vertikalschnitt 1 : Systems 1 Fenstersturz Der Sturz ist der obere vraagrechte Abschluss der Leibung. Er ist ein statisch tragfahiges Bauteil evtl. Schiftholz Mittels partieller Schifthölzer kann derAnschlagrahmen gegenüber der Leibung ins Lot gebracht werden (Hotz- oder Kunststoffkeile und dergleichen). evtl. Deckenputz Als Abdeckung der Fuge zwischen Anschlagrahmen und Leibung. Anschlag für das Fenster Prinzip der -Falzung»: Umiaufende Anschlagebenen in der Leibung für den Anschlagrahmen. Anschlagrahmen Der Anschlagrahmen ist Teil des Fensters. Erwird in der Leibung auf den Anschlag befestigt. evtl. Anschlagputz Entweder Leibungsanschlag sehr prazise ausführen (Baukontrolle!) oder nachtragliche Ausgleichsschicht aufbringen. Montageband Das Montageband (z. B. Compriband) dichtetnach aussen hin ab. Falzung Abgestufte Verbindungsebenen zwischen Anschlag- und Flügelrahmen, mitumlaufenderFalzdichtung. Flügelrahmen Der Flügelrahmen ist gefalzt und umrahmt die Glasscheibe allseitig. Der Rügel weist unterschiedlichste Öffnungsarten auf. (vgl. Öffnungsarten Fenster) Glashalteleiste Die Glashalteleiste ist Bestandteil des Hügelrahmens und dient zur Befestfgung der Verglasung. Sie ist demonberbar. Gummidichtung Der Gummidichtung dient zur Abdichtung gegen Wind, sie fixiert die Verglasung im Rahmen (Toleranzl). Leibungsputz oder Fensterfutter z. B. in Holz und dergleichen
somit der Einbau beliebig vieler Dachaufbauten ist bei dieser Dachkonstruktion möglich, da die Sparren nur auf Biegung beansprucht werden.lm Laufe der Entwicklung sind zahlreiche Formen von Dachkonstruktionen nach dem Ortbeton Schalenkorpcr aus Schwerbeton Stahlleichttragor mit BetonfuB Perlit-Platte Pfettendachprinzip entstanden, die durch Spreng- undHangewerke zur Überbrückung gröBerer Spannweiten erganzt werden. XIV.Anschluss Mauerwerk - Geneigtes Dach : Bei einem Gebaude aus Mauerwerk tragen die massiven AuBenwande in der Regel auch das Dach und die resu(tierenden Lasten aus allen auftretenden Kraften. Am Auflagerbereich wirken Krafte aus Eigen- und Verkehrslasten, Schnee und Wind sowie Lasten, die durch das unterschiedliche Temperaturausdehnungsverhalten der verwendeten Baustoffe entstehen. In allen AuBenwanden, die als vertikale Scheiben Lasten abtragen, müssen die Wandköpfe unabhangig von der Mauerwerksart der AuBenwand zug- und druckfest an die Dachkonstruktion angeschlossen sein. Dies kann sowohl über Haftung und Reibung als auch durch Zuganker oder Rinqanker und -balken geschehen. XV. Die Ausbildung derTraufe bei einschaligem, verputztem Mauerwerk erfolgt i.d.R. durch eine auBere Vormauerung vor Ringanker und FuBpfette. Der Dachüberstand schützt dabei die AuBenwand vor Witterungseinflüssen. Soll der Dachüberstand als Ausführung mit sichtbaren Sparren ausgeführt werden, ist das Sparrenfeld auszumauern und an den Seiten der Sparren sowie unterhalb FuBpfette müssen vorkomprimierte Dichtungsbander zur Gewahrleistung der Luftdichtigkeit angebracht werden. Die Aufmauerung erfolgt bis Oberkante Sparren und schlieBt mit einem Glattstrich ab. Der Putzabschluss wird um die Sparrenköpfe herumgeführt. Auf der Innenseite ist auf einen winddichten Anschluss der diffusionshemmenden Bahn an das aufgehende Mauerwerk zu achten. Ist kein Dachüberstand erwünscht, so kann ein Kantholz als Anschlag auf dieTraufe gesetzt und nachtraglich verkleidet werden. Die Luft- und/oder Dampfsperre muss dann auBen über die FuBpfette geführt und an die AuBenwand dicht angeschlossen werden.Der winddichte Anschluss der diffusionshemmenden Bahn ist ebenso beim zweischaligen Mauerwerk zu beachten. Ein ausreichender Sparrenquerschnitt über der Vormauerschale für die Befestigung der Dachschale muss verhanden sein. Bei der Entlüftung der Vormauerschale im Bereich derTraufe ist ein geeigneter Schutz vor Insekten entsprechend dem Fakultat für Architektur Lara^ Rzepkowski^11122429
XXIII. Dachablaufe: Flachdacher mit nach innen geführter Entwasserung müssen mindestens zwei Ablaufe oder einen Ablauf und einen Sicherheitsablauf erhalten. Diese müssen an Tiefpunkten der Dachflache angeordnet werden. Die Dachablaufe sind in der Unterkonstruktion zu befestigen; Flansche in der Abdichtungsebene sollen in der Unterlage eingelassen werden, damit um die Dachablaufe herum keine Pfützen entstehen. Bei warmegedammten Dachkonstruktionen mit Dampfsperre sind zweiteilige Dachablaufe zu verwenden. Befinden sich unmittelbar unter der Decke beheizte oder genutzte Raume, so sind warmegedammte Dachablaufe zu verwenden. Zu Wartungszwecken müssen Dachablaufe frei zuganglich sein: Bei Terrassenflachen sind über Dachablaufen herausnehmbare Gitterroste anzuordnen; die unabhangige Eigenbeweglichkeit des Terrassenbelags gegenüber dem Ablauf muss sichergestellt sein, um Schaden zu vermeiden. Bei Dachbegrünungen ist der Bereich der Dachablaufe freizuhalten. XXIV. Dachüberstand Dampfbremse oberhalb der Sparren Bei der Anordnung der Dampfsperre und Warmedammung oberhalb den Sparren ergibt sich das Problem des luft- und dampfdichten Anschlusses an die AuBenwand. Es entstehen besonders dann Schwierigkeiten, wenn die Dachsparren über die Fassadenebene hinausragen und diese gleichzeitig das Tragwerkfür das Vordach ausbilden. In diesem Fall muss die Dampfsperre entsprechend den Sparrenquerschnitten ausgeschnitten und luftdicht an die AuBenwand angeschlossen werden, was technisch nahezu unlösbar ist. En Dachüberstand an der Traufe bietet andererseits eine gute Schutzfunktion fürdie darunter liegenden Bauteile, so dass nicht generell darauf verzichtet werden sollte. Ein Lösungsansatz liegt darin, dass mit auf den Sparren aufgedoppelten Stichsparren die Tragkonstruktion des Vordaches ausgebildet wird und die Dampfsperre ohne Fugen an die AuBenwand angeschlossen werden kann. XXV. Dampfbremse unterhalb der Sparren Bei der unter den Sparren verlegten Dampfbremse stellt sich das Problem des dichten Anschlusses an aufgehenden Bauteile und Wande sowie an Pfetten. Diese Übergange sind sorgfaltig auszuführen und fugenlos miteinander zu verbinden. Grundsatzlich sollte eine von der Warmedammung unabhangige, separate Dampfbremse zum Einsatz kommen, um stumpfe StöBe und Fugen zu vermeiden. Der verwendete Klebstoff muss auf die Dichtungsbahn abgestimmt sein; eine zusatzliche mechanische Befestigung ist von Vorteil. Bei Pfettenanschlüssen sollte die Dampfbremse raumseitig über die Pfetten weitergeführt werden. FaIIs diese sichtbar bleiben sollen, ist die Einlage einer separaten, mit Überlange über die Pfette verlegten Dampfbremse zu empfehlen. Diese kann nach Ausrichten des Fakultat für Architektur Lara Rzepkowski 11122429
ADachstuhles mit der Dampfbremse der Dachflache fugenlos verklebt werden. Sparren oder Pfettendach: Sparrendach->> Druck wird hauptsachlich über AuBenwande aufgenommen Lasten: gesamte Lastenverteilung AuBenwand Sparren und Boden bilden Dreieck Dachraum ohne Stützen und Querstreben VORTEILE: statisches System: Ausbildung stützdenfreier Dachraum, erleichterte Nutzung des Dachraums, Dachneigung 30-60°, Spannweite 8-1 Om, Sparrenabstand 70-80cm, leicht zu errichten NACHTEILE: begrenzte Belastbarkeit: Gebaude mehr als 8m tief-> schwer umsetztbare Konstruktion Kellbalkenlage-> Druck wird über die Tragwande aufgenommen Sparren liegen auf Pfetten auf Lasten auf Aussenwande und auf Pfetten tragende Pfosten auf die darunterliegenden Innenwande Dachausbau
Er veröffentlichte es 1948 in seiner Schrift „Der Modulor", die zu den bedeutendsten Schriften der Architekturgeschichte beziehungsweise Architekturtheorie gezahlt wird. In „Modulor 2 “ (erschienen 1955) erlautert Corbusier die Anwendung der MaBlehre, die er seinem gesamten architektonischen Schaffen zugrunde gelegt hat Das System basiert auf den menschlichen Maden und dem Goldenen Schnitt. Zuerst nahm Corbusier 175cm, spater 183cm zum menschlichen Mali. Von dieser angenommenen Standardgrösse des menschlichen Körpers ausgehend markierte er Intervalle, die zueinander ungefahr in der Proportion des Goldener Schnitts stehen. Seine Made (die dem Goldenen Schnitt nur ungenau entsprechen) betragen 1,13m Bauchnabelhöhe und 2,26 Gesamthöhe mit ausgestrecktem Arm. Durch sukzessive Teilung des Modulors entsteht die blaue Reihe (226, 140, 86, 53cm, etc.). Aus der Nabelhöhe ist die rote Reihe (113, 70, 43, 27) ableitbar. Die erste grolde Anwendung des Modulors findet man bei der Wohneinheit von Marseille (auch „Unité d'Habitation a Marseille" genannt), die vollstandig nach Modulor-Maden gebaut wurde. Eine weitere Wohneinheit findet sich u.a. in Berlin. Das Madsystem tand auch bei vielen anderen Entwürfen Corbusiers Anwendung. Auf der 10 Franken-Banknote der Schweiz ist sowohl Le Corbusier als auch sein Modulor abgebildet. Dieser Artikel von Autoren derWikipedia wird durch die GNU FDL lizenziert. 2
Fakultat für Architektur SS! Prof.Dipl.Ing. Carola Wisse Konstruieren VK : EINFÜHRUNG WS 2016' 01_k