



Besser lernen dank der zahlreichen Ressourcen auf Docsity
Heimse Punkte ein, indem du anderen Studierenden hilfst oder erwirb Punkte mit einem Premium-Abo
Prüfungen vorbereiten
Besser lernen dank der zahlreichen Ressourcen auf Docsity
Download-Punkte bekommen.
Heimse Punkte ein, indem du anderen Studierenden hilfst oder erwirb Punkte mit einem Premium-Abo
Ableitungen Lösen von DGL komplexe Zahlen Matrizen
Art: Übungen
1 / 6
Diese Seite wird in der Vorschau nicht angezeigt
Lass dir nichts Wichtiges entgehen!




Heilbronn, den 29.11.2021 Prof. Dr. V. Stahl WS 21/
Blatt 10 Zu bearbeiten bis 6.12.
Name: Matrikelnr.:
Pflichtaufgabe. Vergleichen Sie Ihre Lösungen des letzten Aufgabenblatts mit den Musterlösungen.
Aufgabe 1. Die lineare Funktion f ∈ R^2 → R^2 ist dadurch definiert, dass sie jeden Vektor ~x ∈ R^2 am Koordinatenursprung spiegelt, siehe Bild 1. Bestimmen Sie die Matrix A so dass f (~x) = A~x für alle ~x ∈ R^2 und berechnen Sie f
durch Matrix Vektor Multiplikation.
Abbildung 1: f (~x) ist die Spiegelung von ~x am Koordinatenursprung.
Aufgabe 2. Sei A ∈ R m × n^ und f ∈ R n^ → R m^ definiert durch f (~x) = A~x. Entscheiden Sie von beiden Linearitätsbedingungen, ob f sie erfüllt. Geben Sie jeweils eine kurze Begründung.
Aufgabe 3. Berechnen Sie Realteil, Imaginärteil und Betrag der komplexen Zahl z =
(−2 + j)^2 j + 3
Aufgabe 4. Berechnen Sie alle Lösungen z der Gleichung
z^3 =
(1 + j)^2 Vereinfachen Sie das Ergebnis so weit wie möglich.
Aufgabe 5. Zeigen Sie, dass für jede komplexe Zahl z ∈ C gilt
|e jz^ | =
eim( z )^
Aufgabe 6. Berechnen Sie ∫ (cos(t))^2 dt
in dem Sie die Cosinusfunktion durch komplexe e-Funktionen darstellen. Formen Sie das Ergebnis dann so weit um, bis keine komplexen Größen mehr darin auftreten.
Aufgabe 7. Ein Kondensator mit Kapazität C entlädt sich über einen zeitab- hängigen Widerstand mit
R(t) =
1 + t Ohm.
Der Widerstand wird also mit der Zeit immer kleiner, folglich muss sich der Kondensator schneller entladen als mit der bekannten e-Funktion für konstanten Widerstand. Zum Zeitpunkt t = 0 ist die Spannung am Kon- densator u 0. Berechen Sie die Spannung des Kondensators u C (t) zu jedem Zeitpunkt t > 0.
Aufgabe 8. Bestimmen Sie die allgemeine Lösung der DGL
y′^ + xy cos(x^2 ) = x cos(x^2 ).
Aufgabe 9. Bestimmen Sie eine partikuläre Lösung der DGL
y′′^ + 4y′^ + 5y = sin(x).
Aufgabe 10. Zeigen Sie, dass ∫ (^) t
−∞
f (τ )dτ = (f ∗ σ)(t).
Zeigen Sie unter Verwendung der Rechengesetze für die Faltung, dass ∫ (^) t
−∞
(f ∗ g)(τ )dτ = (F ∗ g)(t)
wobei
F (t) =
∫ (^) t
−∞
f (τ )dτ.
Aufgabe 11. Sei
f (t) = e−| t | g(t) = t.
Berechnen Sie (f ∗ g)(t).
Was ist lim ε → 0 ε> 0
h(ˆt)?
Aufgabe 13. Seien f, g Funktionen mit
f (t) = 0 für t 6 ∈ [a 1 , b 1 ] g(t) = 0 für t 6 ∈ [a 2 , b 2 ]. Zeigen Sie, dass (f ∗ g)(t) = 0 für t 6 ∈ [a 1 + a 2 , b 1 + b 2 ].
Aufgabe 14. Sei ε > 0 und
g ε (t) =
4 ε^3 (t^2 − ε^2 ) für −ε ≤ t ≤ ε 0 sonst
t −ε (^) ε −ε (^) ε
t
1
gε(t) h(t)
−∞
g ε (t)dt = 1.
Aufgabe 15. Sei
f (t) =
cos(t) falls − π / 2 ≤ t ≤ π / 2 0 sonst und
g ε (t) =
/ ε falls 0 ≤ t ≤ ε 0 sonst.
Skizzieren Sie die Funktionen f (t) und h(t) = (f ∗ g ε )(t) in einem gemein- samem Koordinatensystem für ε = 2. Geben Sie alle Stellen an, an denen f bzw. h unstetig bzw. nicht differen- zierbar sind.
Aufgabe 16. Sei
F (t) =
∫ (^) t
−∞
f (τ )dτ, G(t) =
∫ (^) t
−∞
g(τ )dτ.
Zeigen Sie unter Verwendung der Rechengesetze der Faltung, dass
f ∗ G = F ∗ g.
Aufgabe 17. In dieser Aufgabe soll gezeigt werden, dass man durch Faltung mit einem (beliebig schmalen) Rechteckimpuls mit Flächeninhalt 1 einen Knick in einer Funktion glätten und sie dadurch differenzierbar machen kann. Sei ε > 0 und
f (t) = |t|
g ε (t) =
2 ε falls^ −ε^ ≤^ t^ ≤^ ε 0 sonst.
h(t) = (f ∗ g ε )(t).
Hinweis: Sie müssen hierbei eine Fallunterscheidung machen ob t ≤ −ε, t ≥ ε oder −ε < t < ε. Der Rechenweg ist etwas länger als es zunächst den Anschein hat. Skizzieren Sie die Funktion h(t) für ein beliebiges ε und überzeugen Sie sich, dass der Knick der Betragsfunktion bei t = 0 im Bereich −ε < t < ε geglättet wurde, sich die Betragsfunktion ansonsten aber nicht verändert hat.
lim ε → 0 ε> 0
h(t) = f (t).
Hinweis: Sie müssen hier eine Fallunterscheidung machen ob t = 0 oder t 6 = 0.
Aufgabe 18. Sei
f (t) =
1 für 0 ≤ t ≤ 1 0 sonst g(t) = 1 − t^2.
Berechnen Sie (f ∗ g)(t).
Aufgabe 19. Sei
f (t) = δ(t − a) g(t) = δ(t − b).