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DER HILFLOSE KNABE BRECHT, Appunti di Letteratura Tedesca

ANALISI DELLA PARABOLA DI BRECHT

Tipologia: Appunti

2023/2024

Caricato il 12/09/2024

medji00
medji00 🇮🇹

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BERTOL BRECHT
Biographie
Bertol Brecht wurde am 10. Februar 1898 als Eugen Berthold Friedrich in
Augsburg (im Südweseten Bayerns) geboren. Er wurde nach der Religion der
Mutter erzogen, dem Protestantismus.Er stammt aus einer wohlhabenden
bürgerlichen Familie und besuchte die Umfelder der künstlerischen Avantgarde
von München und Berlin. Er gab sein Medizinstudium auf, um sich für Literatur
zu interessieren. Sein Theateranfang war stark vom Expressionismus
beeinflusst, trat bald in der marxistischen Gruppe ein und entwickelte die
Theorie des "epischen Theaters".
1933 ging er, mit dem Aufkommen des Nazismus, ins Exil.
1948 kam er nach Ostberlin
1949 gründete er mit seiner Frau, Helene Weigel, das Berliner Ensemble.
1956 starb er infolge eines Herzinfarktes in Ostberlin
Seine Werke wurden in Deutschland nämlich verboten und verbrannt.
Außerdem wurde ihm seine deutsche Staatsbürgerschaft
(cittadinanza )entzogen. Deshalb ist Bertolt Brecht ein wichtiger Autor der
Epoche der Exilliteratur. Weil der Krieg sich weiter ausbreitete, schreibt Brecht
viele bedeutende Texte, die als Exilwerke bekannt geworden sind:
Mutter Courage und ihre Kinder (1941)
Das Leben des Galilei (1943)
Der gute Mensch von Sezuan (1943)
Neben diesen Dramen hat Brecht auch viele Gedichte während seiner Zeit im
Exil geschrieben.
Epische Theater
Diese Theaterform möchte Gesellschaftskritik zum Ausdruck bringen.
Die Zuschauenden sollen zum Mitdenken anstatt zum Mitfühlen angeregt
werden.
Um dieses Ziel zu erreichen, werden beispielsweise Verfremdungseffekte
(effetto di alienazione) eingesetzt.
Die Personen in den epischen Dramen Brecht sprechen und agieren auf der
Bühne ihrem Alter und ihrem gesellschaftlichen Stand gemäß (stato sociale).
Auf diese Weise wird auf soziale Unterschiede aufmerksam gemacht.
Im epischen Theater gibt es keine tragischen Helden. Stattdessen haben die
handelnden Personen die Möglichkeit, ihre Probleme durch geschicktes und
kluges Handeln zu überwinden.
Das Publikum soll das epische Drama nicht passiv verfolgen, sondern nach
Möglichkeit seine eigene Meinung äußern oder zumindest zum Nachdenken
während und nach der Theatervorstellung angeregt werden.
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BERTOL BRECHT

Biographie Bertol Brecht wurde am 10. Februar 1898 als Eugen Berthold Friedrich in Augsburg (im Südweseten Bayerns) geboren. Er wurde nach der Religion der Mutter erzogen, dem Protestantismus.Er stammt aus einer wohlhabenden bürgerlichen Familie und besuchte die Umfelder der künstlerischen Avantgarde von München und Berlin. Er gab sein Medizinstudium auf, um sich für Literatur zu interessieren. Sein Theateranfang war stark vom Expressionismus beeinflusst, trat bald in der marxistischen Gruppe ein und entwickelte die Theorie des "epischen Theaters". 1933 ging er, mit dem Aufkommen des Nazismus, ins Exil. 1948 kam er nach Ostberlin 1949 gründete er mit seiner Frau, Helene Weigel, das Berliner Ensemble. 1956 starb er infolge eines Herzinfarktes in Ostberlin Seine Werke wurden in Deutschland nämlich verboten und verbrannt. Außerdem wurde ihm seine deutsche Staatsbürgerschaft (cittadinanza )entzogen. Deshalb ist Bertolt Brecht ein wichtiger Autor der Epoche der Exilliteratur. Weil der Krieg sich weiter ausbreitete, schreibt Brecht viele bedeutende Texte, die als Exilwerke bekannt geworden sind: Mutter Courage und ihre Kinder (1941) Das Leben des Galilei (1943) Der gute Mensch von Sezuan (1943) Neben diesen Dramen hat Brecht auch viele Gedichte während seiner Zeit im Exil geschrieben. Epische Theater Diese Theaterform möchte Gesellschaftskritik zum Ausdruck bringen. Die Zuschauenden sollen zum Mitdenken anstatt zum Mitfühlen angeregt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, werden beispielsweise Verfremdungseffekte (effetto di alienazione) eingesetzt. Die Personen in den epischen Dramen Brecht sprechen und agieren auf der Bühne ihrem Alter und ihrem gesellschaftlichen Stand gemäß (stato sociale). Auf diese Weise wird auf soziale Unterschiede aufmerksam gemacht. Im epischen Theater gibt es keine tragischen Helden. Stattdessen haben die handelnden Personen die Möglichkeit, ihre Probleme durch geschicktes und kluges Handeln zu überwinden. Das Publikum soll das epische Drama nicht passiv verfolgen, sondern nach Möglichkeit seine eigene Meinung äußern oder zumindest zum Nachdenken während und nach der Theatervorstellung angeregt werden.

Ein wichtiges Element des epischen Theaters ist der Erzähler, der nicht Teil der handelnden Figuren ist und das Geschehen kommentiert. Dies kann er über gesprochene oder gesungene Texte tun. Marxistischen Ideale: Er wurde von Marx beeinflusst. Brecht war gegen das kapitalistische und industrielle System, das sich in den letzten Jahrzehnten im Westen ausgebreitet hatte und die Arbeiterklasse ausgebeutet (sfruttato) hatte. Brecht wollte die Unterdrückten und Schwächsten durch seine Werke helfen. Sie mussten sich von ihrer Welt voller Gewalt und Ausbeutung entfremden. DIE GESCHICHTEN VOM HERRN KEUNER Die Geschichten vom Herrn Keuner sind Parabeln. Sie entstanden verteilt über einen Zeitraum von mehr als 30 Jahren, seit dem Jahre seiner Heirat mit Helene Weigel (1926), während Brechts Zeit im Exil bis zu seinem Tod (1956) In den Geschichten vom Herrn Keuner ist die Hauptperson Herr Keuner, der Fragen von Mitmenschen gestellt bekommt oder Erklärungen abgibt. Er antwortet stets mit Weisheiten, die auch von Brecht stammen könnten. Somit sind diese Geschichten ein Instrument für Brecht, um seine eigenen Meinungen und Ansichten kundzutun ‘‘DER HILFLOSE KNABE“ Die Parabel „Der hilflose Knabe“ von Bertolt Brecht, handelt von „Der Unart, erlittenes Unrecht stillschweigend in sich hineinzufressen.“ Es wird von einem kleinen Jungen erzählt, welchem Leid angetan wurde. Fremde nutzten seine Hilfslosigkeit aus und er sprach mit niemandem über das Erlebte. Ich denke, die Parabel soll zeigen, dass es nur Nachteile bringt, nicht über Probleme und Sorgen zu sprechen, da sonst dreiste Menschen in dieser Welt versuchen, diese Schwachstelle auszunutzen. Die Parabel beginnt mit einem Mann namens Herr K., welcher über „die Unart, erlittenes Unrecht stillschweigend in sich hineinzufressen“1 erzählt. Er erzählt von einem Jungen, welcher weinend von einem vorbeilaufenden Fremden aufgefunden wird. Dieser befragt ihn über den Grund seiner Verfassung. Der Junge erklärt, ihm sei von einem anderen Jungen einer von zwei Groschen gestohlen worden. Der Fremde stellte weiter Fragen, mit denen er herausfindet, dass der Junge wohl um Hilfe geschrien hatte, aber nicht gehört wurde.